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Es gibt viel Gutes

SocialDay 2017

am 26. Okt 2017 um 07:24 Uhr

Zur Zeitumstellung wird einem bewusst, dass das Jahresende naht. Allseits widmet man sich Budgetplanungen, bilanziert, schaut einmal mehr auf Zahlen, Kosten, muss Investitionen und Ergebnisse vergleichen.
Nicht nur in dem Zuge keimt gleichzeitig die Frage auf: Wie effektiv ist oder war der Mitteleinsatz? Insbesondere wenn sich ein erfolgreiches Jahr abzeichnet, taucht nicht selten eine weitere Überlegung auf: Können wir unseren Erfolg teilen? Nicht jedem geht es gut, nicht jeder darf sich über Erfolge freuen, seien es persönliche und/oder unternehmerische.
Wie könnte also auch ein Beitrag für andere aussehen? Eine Frage, die wir uns bei Daimler TSS wiederholt stellen, nicht nur wenn wir auf die Zielgerade Richtung Weihnachten einbiegen. Erfolg zu teilen erweist sich in vieler Hinsicht als gewinnbringender Invest, ggf. nicht immer oder primär monetär oder unmittelbar messbar, jedoch in aller Regel gut…

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Erich Kästners Worte fallen einem ein - vor, aber vor allem nach dem diesjährigen Social Day, der 2017 nicht nur an unseren beiden größten Standorten Ulm und Stuttgart, sondern erstmals auch in Berlin stattfand.

Bei Letzterem unterstützten die Hauptstadt-Kollegen mit viel Passion die Einrichtung Straßenkinder e.V., sei es durch Wändestreichen, Möbelaufbauen, Essensausgabe oder einfach Spielen, Beschäftigen mit den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, vorwiegend aus Berlin-Marzahn.
Wer „Cindy aus Marzahn“ im Kopf hat, fängt spätestens umgeben von Plattenbauten und in dem Wissen, dass hier im Kiez/Viertel ganze 250.000 Menschen „leben“ an, das Thema Erfolg neu zu denken.
In unserer „Hood“ Baden-Württemberg trafen Ulmer wie Stuttgarter Kollegen auf Menschen, die mit der Einrichtung Lebenshilfe Donau-Iller oder dem Kinder- und Jugendhilfe-Zentrum Böblingen verbunden sind.
In den vielfältigen Projekten gab es ähnliche „To-dos“ wie in Berlin, aber auch Ausflüge, u.a. ins Mercedes-Benz-Museum, standen auf dem Programm. Speziellere Projekte hießen „Bauen und Aufhängen von Vogelnistkästen“, bspw. zusammen mit Jugendlichen der Berufsschule Senden, oder „Einpflanzen von Frühblühern“, so in einem Wohnheim in Blaustein.
Jede/-r fand sein Betätigungsfeld, ob Jung, Alt, mit oder ohne Handicap, ob Heimbewohner oder Daimler-TSSler. Aus der Vogelperspektive betrachtet, wäre es auf den ersten Blick schwierig tatsächliche Unterschiede festzustellen, zu viel Aktivität, Leidenschaft und vor allem Freude beim gemeinsamen Tun stellte sich auf allen Seiten ein.

Dass es trotzdem unterschiedliche Seiten sind, wird spätestens am Abend bewusst, dann, wenn der Abschied naht. Der Alltag bei Daimler TSS und anderen Unternehmen sieht ziemlich anders aus; in Ulm, Stuttgart und Berlin ist an nur einem Tag viel entstanden, das weniger mit Einsen und Nullen, dafür mit viel Empathie und Aufmerksamkeit zu tun hat. Das ist das Geschenk, das wir von diesem „Invest“ mitnehmen (dürfen): Zusammen sind wir stark und geteilter Erfolg macht noch erfolgreicher, oder er fühlt sich zumindest reichhaltiger an.

Ein Kollege hatte kürzlich alte Firmen-Laptops als Mitbringsel im Gepäck, als er seine originäre Heimat Rumänien besuchte. In Rumänien gibt es ein Sprichwort:
Wer nirgends hingeht, kann auch nirgends hinkommen.

Wir sind stolz, dass wir im Rahmen von Daimler TSS über Investitionen und Eindrücke wie dort, in Ulm, Stuttgart oder Berlin immer wieder über den Tellerrand schauen und auch dadurch nicht stehen bleiben.

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