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Rudern gegen Krebs, Arbeiten für den guten Zweck

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von  am 28. Jun 2017 um 12:13 Uhr

Die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ ist eine Initiative der Stiftung „Leben mit Krebs“, die seit mittlerweile zwölf Jahren Regatten für Ruder-Laien ausrichtet. Start- und Trainingsgebühren werden gespendet und kommen der Stiftung zu Gute. Auf diesem Wege sind mittlerweile über sechs Millionen Euro an Spendengeldern zusammen gekommen. Aber nicht nur die Krebshilfe profitiert von dieser Veranstaltung – es ist nebenbei eine Werbung für diesen Sport und stellt für die teilnehmenden Teams eine Teambuilding-Maßnahme der Extraklasse dar.

In diesem Jahr stellte Daimler TSS zum ersten Mal Teilnehmer – fünf Boote mit Mannschaften à vier Kollegen wurden gemeldet. Meine Damenmannschaft ist gänzlich grün hinter den Ohren, was das Rudern betrifft – wir werden wie alle anderen Teams in insgesamt vier Trainings auf den Wettkampf vorbereitet. Man – frau - lernt schnell: Kooperation und Koordination ist alles bei diesem Sport. Ich hätte niemals gedacht, dass es so schwer ist mit vier Teamkolleginnen synchron zu „arbeiten“! Konzentration und Empathie ist wichtig, Ausdauer und Kraft spielen eine viel kleinere Rolle als angenommen. Und dann plötzlich im vierten Training „flutscht es“ – nur Fliegen ist schöner! Auf einmal haben wir den Bogen raus, das Boot gleitet wie ein Flitzebogen übers Wasser, zumindest gefühlt.

Am Regattatag ist ideales Wetter – nach der Hitze der letzten Tage muss man eher Angst haben, dass ein Regenguss nieder geht, aber das Wetter hält. Das erste Rennen mit Daimler-TSS-Beteiligung ist der Damen-Vorlauf. Szenenapplaus gibt es, als wir beim Start den Schiedsrichter aus dem Starthilfe-Boot fegen und in die Donau befördern. Die Daimler-TSS-Teams können ihre frisch erworbenen Fähigkeiten mehr oder weniger gut in den Rennen umsetzen, es offenbaren sich aber auch echte Ruder-Naturtalente. So schafft es das Team „TSS 1“ auf Anhieb ins Halbfinale, nur ausgebremst von einem altersschwachen Alukahn mit sehr hohem Schwerpunkt. Kurz vor dem Ziel zieht das Team einen tatsächlich sogenannten Krebs (man bremst sich selbst durch eine unkoordinierte Ruderbewegung), sodass ein Einzug ins Finale verwehrt bleibt.

Mein Kollege Robert bringt es auf den Punkt: „Beim Rudern merkt man fünf Sekunden nach dem Start, ob eine Teambuilding-Maßnahme gegriffen hat“. Da muss nicht lang evaluiert und rumdiskutiert werden – ein koordiniertes Team besticht augenblicklich durch hohe Performance.

Fazit: Für uns war das eine super Veranstaltung. Wir hatten an den Trainingsterminen jede Menge Spaß und das Allerwichtigste - das Ganze diente einem guten Zweck. Krankheit und Sterben ist in unserem Beruf weit weg und quasi nicht existent, als umso wertvoller erleben wir solche Initiativen. Danke für einen nachhaltig eindrucksvollen Tag!

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