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Ist meine Datenbank wirklich gesund?

DB2 Datenbank Daimler TSS
Technologie

von  am 21. Sep 2017 um 11:23 Uhr

DB2-Datenbanken sind für die meisten „Black Boxes“, in die Daten eingefügt und anschließend z.B. mit einem einfachen SELECT-Statement ausgelesen werden. Was dann im Innern einer Datenbank passiert und vor allem wie performant diese Vorgänge sind ist schwer zu erkennen. Erreicht die zugehörige Applikation nicht die erwartete Geschwindigkeit, wird die Ursache häufig der Datenbank zugeschrieben. Doch kann man Performance-Engpässe einer DB2-Datenbank transparent machen, visualisieren und damit ausräumen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Database-Technologies-Team“ bei Daimler TSS seit einiger Zeit.

Die meisten Datenbanken verfügen über eine Vielzahl von vordefinierten Performance-Metriken. Häufig sind diese Metriken aber absolute Werte und man kann mit ihnen nur bedingt Bezug zu Performance bzw. einer möglichen Schwachstelle herstellen und wenn doch, dann nur durch sehr erfahrene Datenbank-Administratoren. Das Database-Technologies & Solutions-Team bei Daimler TSS hat ein Werkzeug entwickelt, das eigens definierte Kennlinien mit speziellen Algorithmen berechnet und darstellt, damit Datenbank-Administratoren Performance-Schwachstellen einer DB2 Datenbank unkompliziert findet und ausräumen können. Mit dem so entwickelten Verfahren können einerseits aktuelle Engpässe erkannt und andererseits Auswirkungen z.B. während eines Deployments oder anderer Wartungsarbeiten beobachtet werden.

Am Markt existieren zwar die theoretischen Grundlagen und Formeln in einigen Dokumentationen, es mangelt jedoch an konkreten Implementierungen und Visualisierungen solcher Metriken. Mit der Entwicklung von aussagekräftigen und einfach zu deutenden Kennlinien in einem Dashboard können auch nicht erfahrene Datenbank-Administratoren jederzeit Aussagen über die Gesundheit ihrer Datenbank treffen.

Die erste Version des Produktes, welche mit dem ELK-Stack implementiert ist und bei der es sich um eine Beta-Version handelt, wurde während der letzten Monate entwickelt. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: derzeit wird genau diese Methodik für Mercedes me connect umgesetzt - eine Liste mit weiteren Interessenten wartet bereits. Das Database-Technologies & Solutions-Team bei Daimler TSS erhofft sich dadurch auch Feedback von Kunden um weitere Anreize zu bekommen und Änderungen und Wünsche zu implementieren.

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