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Connected Vehicle Lab: Zukunft auf Probefahrt

Technologie

von  am 29. Jan 2015 um 09:20 Uhr

Die ersten Schritte zu neuen Mehrwertdiensten

Die Anknüpfungspunkte für neue Lösungen im Bereich Connected Car sind so vielfältig wie die Daten, über die Fahrzeuge und ihre Nutzer in Verbindung stehen: Wetter- und Verkehrsgeschehen, Topologie, gesuchte Restaurants, Geschäfte, Sehenswürdigkeiten – bis hin zum Fahrverhalten, das auf Wartungsintervalle oder Versicherungsprämien Einfluss hat beziehungsweise mittels Verbrauchsoptimierung zur Reduzierung von CO2-Emissionen beiträgt. Ein interessantes Anwendungsfeld ist auch der direkte Dialog zwischen Mercedes-Benz und dem Fahrer. Auf dem Weg zu solchen Mehrwertdiensten sind zahlreiche Aspekte zu klären: Schon allein die kurzen Lebenszyklen der ITK-Technologien (1 Release pro Monat), welche diametral zu den langen Produktentwicklungszyklen von Automobilen (ca. 3-5 Jahre) stehen, sind eine Herausforderung.

Wie lernen Auto und IT, sinnvoll zu interagieren?

Ein Beispiel: Lautet die Idee “Paketzustellung ans Auto”, ist initial klar, dass der Postbote die per GPS ermittelte Autoposition benötigt. Aber: Wie öffnet er das Auto, wie schließt er es wieder? Wird die Lieferung elektronisch bestätigt? Was passiert, wenn es in einer Tiefgarage, hinter einem Zaun oder in einem Funkloch steht? Welche rechtlichen Fragen sind zu klären, hinsichtlich Datenschutz, Telemediengesetz sowie Haftung bei Beschädigung oder Diebstahl? Wer sich mit solchen Fragen an das Connected Vehicle Lab von TSS wendet, ist in relativ kurzer Zeit einen großen Schritt weiter: Mit einem Prototyp können Feldversuche in Kooperation mit möglichen Partnern wie DHL/FedEx/Hermes gestartet werden.

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