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Berlin/Stuttgart, Daimler-TSS-ComputerTruhe: IT empowered

Unternehmen

von  am 26. Feb 2018 um 07:25 Uhr

Computer sind für uns heute selbstverständliche Begleiter des Alltags – kaum vorstellbar, dass mitten in unserer Gesellschaft Menschen leben, denen der Zugang zur IT verwehrt ist, weil schlicht das Geld fehlt oder eine temporäre Notsituation entstanden ist.

Das Anknüpfen an ein „normales“ Leben in unserem Ländle ist aber heutzutage ohne Zugang zur IT fast unmöglich. Denken wir nur an die vielen Kommunikationskanäle (E-Mail, Social Media), die Optionen Informationen zu recherchieren (Stellenanzeigen, Kontakte zu Behörden), Homebanking, das Schreiben von Bewerbungen oder für einen Programmierer einfach der Zugang zu seinem Arbeitswerkzeug.

Welche Rolle kann ein IT-Unternehmen wie Daimler TSS spielen bzw. welchen Beitrag können wir in dem Kontext leisten?
Unsere Arbeitsplatz-Laptops sind nach vier Jahren abgeschrieben und gehen dann in den sogenannten „Re-Invest“-Prozess, d.h. sie werden nach einer entsprechenden Aufbereitung nochmals verkauft, meist noch voll funktionsfähig.
Ein Teil dieser Rechner kann Menschen zugeführt werden, die sich in den oben beschriebenen Notsituationen befinden.
Effekt: Das Leadership-Prinzip Empowerment wirkt mit einer Aktion wie dieser sogar über die Pforten von Daimler TSS hinaus: „Wir vertrauen und schaffen Möglichkeiten“.

Vor dem Hintergrund haben wir an unseren Standorten Stuttgart und Berlin direkt Support leisten können:

In Kooperation mit der Kulturinsel Stuttgart ist in den letzten Monaten ein Prozess entwickelt worden, der sozialen Projekten im Großraum Stuttgart Laptops kostenfrei und aufbereitet zur Verfügung stellt.
Auf diesem Weg konnten wir im Dezember zwei Wohnheime in Stuttgart (Wohnheim der Caritas für wohnungslose Frauen, DRK – Wohnheim für Wohnungslose und Flüchtlinge) mit Laptops für eine Medienecke unterstützen. Der Verein „Joblinge e.V.“, der Jugendlichen bei der Jobvermittlung unter die Arme greift, wurde ebenfalls mit vier Laptops ausgestattet, u.a. mit einem performanten Laptop für Entwicklungsprojekte. Die Übergaben gestalteten sich jeweils sehr herzlich!

Ein weiterer Abnehmer für unsere Laptops hat sich mit der ReDI School in Berlin gefunden. CEO Anne Riechert begeisterte bereits auf dem Daimler Leadership2020-Summit in Frankfurt im letzten Jahr mit einen mitreißenden Vortrag über Co-Creation. “Using technology to break down barries and connect the leaders of tomorrow“ ist das Motto der Schule, in der für Flüchtlinge mit entsprechendem Hintergrund (Informatiker, Studenten etc.) die Möglichkeit geschaffen wird, auf dem deutschen Arbeitsmarkt in der digitalen Welt Fuß zu fassen und gleichermaßen ein attraktives Netzwerk aus Schülern, Alumnis und IT-Experten bietet.
Auch hier unterstützten wir mit 15 Laptops aus der Daimler-TSS-ComputerTruhe. Die Übergabe fand im Januar statt.

Die ReDI School ist eine Non-Profit Organisation und betreut derzeit 190 Studenten. Die Tutoren und „Lehrer“ arbeiten alle ehrenamtlich.
Es gibt Kurse wie „Umgang mit Smartphones“, der Schwerpunkt liegt jedoch auf Vorlesungen wie Java Programmierung, Einführung Python oder auch Fortgeschrittene Datenbanken etc.

Die Politik ist ebenfalls Fan der vielfältigen ReDI-Aktivitäten. Angela Merkel war beispielsweise 2017 zu Besuch. Industrie (Kooperationen mit Daimler) und IT-Welt (u.a. Facebook) interessieren sich für das Konzept und die Umsetzung gleichermaßen.
https://www.redi-school.org/

Wir freuen uns, dass wir im Rahmen der Daimler-TSS-ComputerTruhe bei Projekten dieser Art direkt mit IT unterstützen können

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