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Aloha Auszeit – neben der Arbeit nach Hawaii

Mitarbeiter

von  am 12. Jun 2017 um 16:30 Uhr

„Tausche Schreibtisch gegen Welt erkunden“ - geht das überhaupt? Tagträume neben Deiner Arbeit? Drohender Realitätsverlust? Nicht bei Daimler TSS.

Eine Sache vorweg: Die Wahrscheinlichkeit auf Hawaii einem Hai zu begegnen ist höher als eine Daimler-TSS-Niederlassung zu finden. Hier gibt es vor allem zwei Dinge, nämlich Surfbretter und Palmen. Für mich ist das so attraktiv, dass ich mir mehr als nur ein paar Wochen Jahresurlaub vorstellen kann, vielmehr wünsche. Wie wäre es also mit einem Sabbatical, einer Work-Life Balance Experience ohne Work, einfach mal die Welt sehen? Anders ausgedrückt: Wie wäre es mit einer Auszeit vom Job? Den Kopf frei bekommen. IT darf ja auch mal zu Hause bleiben. Klingt nach einem Plan? Auf jeden Fall!

Für mich wurde dieses Vorhaben Realität. Für knapp drei Monate. Big Island, Kauai, Oahu. Eben noch Enterprise Content Management Projekte in Stuttgart vorangetrieben, jetzt eintauchen in eine andere Welt – die der hawaiianischen Inseln…

Rückblende, Sommer 2016: In mir reift der Entschluss nach Hawaii zu gehen. Ich war schon mal da, will wieder hin. Kann jeder nachvollziehen, der gerne reist wie ich. Alles fing mit einem Prozess an. Prozess? Das klingt - eigentlich - nach dem Gegenteil von Hang loose am Meer… Die Rede ist vom sogenannten Prozess für Mitarbeiter zur Bereitstellung von unbezahltem Urlaub, zu finden im Intranet von Daimler TSS.

Ein paar Wochen reichen nicht, es muss schon etwas mehr sein. Eine richtige Auszeit eben. Nicht gerade einfach, wenn man mitten in der Arbeit steckt. Und was mag wohl der Arbeitgeber denken? Nach einem offenen guten Gespräch mit meinem Chef bin ich schließlich soweit. Einmal den Button „Absenden“ drücken, und der Urlaubsantrag geht auf Reisen. Der Genehmigungsprozess? In Gedanken stelle ich mir das bürokratischer vor als es in der Realität mit schnellem Happy End abgewickelt wird. Auszeit kann auch unkompliziert sein. Am Ende warten auf mich knapp drei Monate unbezahlter Urlaub, ein beruhigter Chef und die besten Wünsche der Kollegen. Das nenne ich Rückendeckung!

Im Februar 2017 geht es los Richtung Hawaii…

Klingt zu gut um wahr zu sein? Flexible Arbeitszeitmodelle sind in aller Munde. Erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sich eine Auszeit zu nehmen ist nur ein Teilaspekt davon. Hier kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung sagen: Daimler TSS besteht den Praxistest auf ganzer Linie.

Klar, so ein Projekt braucht auch bei Daimler TSS Vorlauf und die passende Gelegenheit. Und möglicherweise ein Rückflugticket. Agiles Vorgehen? Hier besser nicht. Langfristig muss an alles gedacht werden. Lässt die Projektsituation eine Auszeit zu? Wer vertritt mich in meinen Themen? Kann mein Team die Pause kompensieren? Und da ist noch etwas: Unbezahlter Urlaub heißt natürlich so, weil man in diesem Urlaub nicht bezahlt wird.

Am Ende bleibt tatsächlich nur ein Thema übrig: Wie war und ist Hawaii? Good. Amazing. Awesome. Such Dir was aus. Und: Probiere es aus – wenn Du Deinen Job und die weite Welt liebst. Nach meiner Erfahrung ist das kein Widerspruch (mehr).

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